Das MPT-2 ist ein Zubehör für den Zetasizer Nano. Es ermöglicht eine weitgehende Automatisierung einer Reihe von Messungen, die bei der Charakterisierung der Größe und des Zetapotenzials von dispergierten Partikeln und Molekülen üblicherweise erforderlich sind.

Sowohl die Größe als auch das Zetapotenzial können im Zuge einer automatisierten Titration nacheinander gemessen werden.

Der pH-Wert ist eine der wichtigsten Einflussgrößen für das Zetapotenzial von Materialien. Daher sind Messungen des Zetapotenzials als Funktion des pH-Werts und Bestimmungen des isoelektrischen Punkts häufig erforderlich. Eine Automatisierung dieser Messungen verbessert die Produktivität. Zudem kann ein vollständiger Messvorgang anhand eines gespeicherten Verfahrens überprüft werden.

Gemessen wird auch die Leitfähigkeit. Hier ermöglicht eine Automatisierung eine schnellere Bestimmung, ob Ionen in einer Formulierung spezifisch oder nicht spezifisch gebunden sind.

Durch Ausweitung dieser Automatisierung kann die Auswirkung der Konzentration von Additiven wie Netzmitteln und Polyelektrolyten untersucht werden. Mittels einer Verdünnungsfunktion kann zudem die Auswirkung der Verdünnung auf die Größe und das Zetapotenzial der Probe untersucht werden.

  • Vollständige Automatisierung von pH-, Leitfähigkeits- und Additivtitrationen
  • Vereinfachen der Titrationen durch den Einsatz einer Standardmethode.
  • Verbesserte Produktivität durch Wegfall manueller Bedienung.
  • Größen und Zetapotenzialmessungen an jedem Punkt (nur bei Zetasizer Nano ZSP und ZS).
  • 3 Spritzendispergiereinheiten für die Titration von Säuren, Basen, Salzen und anderen gelösten wässrigen Additiven.
  • Software integriert im Zetasizer Nano.
  • Vereinfachte Bedienung durch farbliche Kennzeichnung der Titranten in Software und Hardware.
  • Magnetrührer für vollständige Durchmischung.
  • Der Einsatz mit einer automatischen Titrant-Entgasungseinheit (DEG0003) wird empfohlen, um gleichmäßig verteilte pH-Messpunkte zu erhalten.

Das MPT-2 verfügt über eine Pumpe, die die Probe vom Reaktionsgefäß zum Zetasizer zurückführt, eine pH-Sonde und Messelektronik sowie über 3 Spritzen für 3 Titranten.

Dabei handelt es sich um Spritzen mit geringerem Totvolumen und genau bemessenen Kolbendurchmessern. Hierdurch können sehr kleine Titrantvolumen mit einer Auflösung von bis zu 0,28 µl genau zugefügt werden, um den gewünschten Wert präzise zu dosieren. Dies ist insbesondere bei pH-Werten nahe 7 wichtig.

Falls Titrationen über einen sehr großen pH-Bereich erforderlich sind, können z. B. zwei Konzentrationen einer Säure verwendet werden. Der Titrator verwendet dann automatisch den richtigen Titranten, um eine minimale Additivmenge und maximale Genauigkeit zu gewährleisten.

Die farblichen Kennzeichnungen in Software und Hardware stimmen mit der Titratorkonfiguration in der Software sowie mit den farbigen Signalleuchten an den Titrationsbehältern und den entsprechend farblich gekennzeichneten Schlauchanschlüssen überein.

Bei Einrichtung einer neuen Methode greift die Software auf das Volumen der Titranten zu, das für die Durchführung des vollständigen Ablaufs benötigt wird. Falls ein Überlaufen des Reaktionsgefäßes droht, wird eine Warnung ausgegeben. In einem solchen Fall wird ein höher konzentrierter Titrant benötigt, um die Endpunkte des geforderten Bereichs zu erreichen.

Der gesamte Messablauf kann für eine spätere Wiederverwertung gespeichert werden. Mit Funktionen wie „Gehe zu pH-Wert“ können maßgeschneiderte Titrationssequenzen erstellt werden. Diese können in einer einzelnen Methode Änderungen der Leitfähigkeit und des pH-Werts umfassen.

System Kompatibilität:
Größen- und Zetapotenzialtitration: Zetasizer Nano ZSP, ZS, ZS90. Größentitration: Zetasizer Nano S, S90. Zetapotenzialtitration: Zetasizer Nano Z.
Lösungsmittelkompatibilität:
Wässrige Proben.
Minimales Probenvolumen:
5 ml.
einschließlich:
MPT-2 Autotitrator, flüssigkeitsgefüllter Mikro-pH-Sondensatz, Einweg-Probenbecher, Magnetrührer.