Übersicht
Über den Trichter-Probengeber können Schüttgutproben von bis zu 15 g direkt in die Aero S und die Aero M Dispergiereinheit geladen werden. Mit dem Mastersizer 3000 oder dem Mastersizer 3000E Analysator für Partikelgröße auf Basis der Laserbeugung sind dadurch schnelle und einheitliche Messungen von Pulver als Teil routinemäßiger Tests für die Produktqualitätskontrolle möglich.
- Einfache, effektive Probenvorbereitung für Pulverproben
- Schnellere Ergebnisse zur Unterstützung von QC-Routineabläufen
- Analyse großer Probenmengen mit guter Probenentnahme und reproduzierbaren Messungen
- Software-Verifizierung der Probenzuführungs- und Dispergierungseinstellungen für die Standardisierung und Steuerung von Methoden
- Typische Anwendungen: Messungen von großen, freifließenden Materialien (z. B. Kaffee) und kohäsiven Proben (z. B. Calciumcarbonat)
Funktionsweise
Beim Messen der Partikelgröße und Größenverteilung von Schüttgut ist die Trockendispergierung von Vorteil, da damit große Pulvermengen analysiert werden können. Sie ist bei der Probenentnahme von polydispersen Materialien hilfreich, trägt zur Verbesserung der Reproduzierbarkeit von Ergebnissen bei und macht es einfacher, Materialien außerhalb der Spezifikationen zu entdecken.
Die Aero S und die Aero M Einheit dispergieren trockene Proben durch Beschleunigung der Partikel in einer Venturidüse unter Verwendung von Druckluft. Die Effizienz der Dispergierung wird durch die Änderung des beaufschlagten Luftdrucks und der Probenzufuhrrate gesteuert.
Mechanismen der Trockendispergierung
Die Trockendispergierung erfolgt durch das Scheren von Agglomeraten sowie durch Kollisionen der Partikel untereinander und Kollisionen zwischen Partikeln und Wänden. Auf diese Art wird gewährleistet, dass agglomerierte Materialien vor der Messung mit dem Mastersizer 3000 oder dem Mastersizer 3000E System für die Partikelgrößenanalyse auf Basis der Laserbeugung auf eine Primärpartikelgröße dispergiert werden. Die Energie jedes Dispergierungsmechanismus wird vom Benutzer gesteuert, indem er den Luftdruckabfall in der Venturidüse einstellt, sodass die Dispergierung ohne Aufbrechen der Partikel möglich wird.
Die Probenzufuhrrate in die Venturidüse muss überwacht werden, um eine reproduzierbare Dispergierung sicherzustellen. Der Trichter-Probengeber weist eine vibrierende Schale auf, die den Fluss der Pulverprobe in die Venturidüse lenkt. Die Steuerung der Vibrationsamplitude ermöglicht es zusammen mit Anpassungen der Konfiguration des Trichter-Probengebers, selbst bei polydispersen und kohäsiven Materialien einen reproduzierbaren Probendurchfluss zu erzielen.