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Mikro-Röntgendiffraktometrie

Eng begrenzt

Bei der Mikro-Röntgendiffraktometrie (auch Mikro-Röntgenbeugung, Röntgenmikrodiffraktometrie oder µXRD) wird ein sehr dünner Strahl erzeugt, mit dem XRD-Messungen in sehr kleinen Bereichen durchgeführt werden können. Dies wird mithilfe spezieller Kollimatoren für einfallende Strahlen erreicht, mit denen die emittierte Röntgenstrahlung auf einen kleinen Bereich begrenzt wird. Mithilfe einer Monokapillare oder Röntgenlinse können Röntgenstrahlen mit einem Durchmesser von < 100 µm erzeugt werden. Das Mikrodiffraktometrieverfahren wird in der Regel bei kleinen oder nicht homogenen Proben mit uneinheitlicher Zusammensetzung, Gitterspannungen oder Vorzugsorientierungen der Kristallite verwendet.

Aufschlussreiche Charakterisierung dank Mikrostrukturuntersuchung

Mikrodiffraktometrie kann bei vielen Diffraktionsuntersuchungen eingesetzt werden, z. B. bei der Charakterisierung von kleinen Flecken auf Proben mit starken Unterschieden in der Zusammensetzung, z. B. Kontaminationen, Einschlüsse, mineralogische Proben, forensische Proben, winzige Querschnittsproben alter Gemälde, archäologische Proben, metallurgisch interessante bearbeitete Werkstücke, Werkzeugeinsätze und strukturierte Wafer.

Lösungen von Malvern Panalytical für die Mikrodiffraktometrie

Mikrodiffraktionsmessungen können mit das Empyrean Plattform durchgeführt werden, die mit einem PreFIX-Modul ausgestattet sind, das einen kleinen punktförmigen Strahl (z. B. mit einer Monokapillare, doppelten Kreuzblende oder fokussierenden Röntgenlinse) erzeugt. Zudem muss eine hochauflösende Videokamera vorhanden sein, um die Probe zu visualisieren und die genaue Messposition einstellen zu können. Mit unseren Hybrid-Pixel-Detektoren können 2D-Beugungsdaten erfasst werden, die einen direkten Einblick in die Phasenzusammensetzung einer nicht homogenen Probe geben.  
Mit unseren Hybrid-Pixel-Detektoren können 2D-Beugungsmuster erfasst werden, die direkten Einblick in die Phasenzusammensetzung einer nicht homogenen Probe geben.