Mikrokalorimeter

Für die Interaktionsanalyse und -stabilität

Mikrokalorimeter sind hochempfindliche Kalorimetriegeräte, die sehr kleine Wärmeänderungen durch chemische Reaktionen messen können. Mikrokalorimeter benötigen nur kleine Probenvolumina und eignen sich damit für Biomaterialien wie Proteine, Nukleinsäuren und Lipide. 

Warum ist ein Mikrokalorimeter für meine Anwendung geeignet?

Mikrokalorimeter werden genutzt, um Bindungsinteraktionen zwischen Molekülen und konformative Veränderungen wie die Proteinentfaltung zu untersuchen. Da Mikrokalorimeter Wärme messen, gilt die Mikrokalorimetrie als markerfreies Verfahren. Außerdem erfordern Mikrokalorimeter keine Ergreifung oder Immobilisierung von Proteinen und anderen Biomaterialien.

Die Erkennung von Wärmeänderungen durch Mikrokalorimeter erfolgt nicht optisch und ist daher nicht von Fluoreszenzmessungen abhängig. Mikrokalorimeter können so bei praktisch allen natürlich vorkommenden Protein- oder Biopolymermaterialien eingesetzt werden. Die Anwendungen reichen von der Bestätigung geplanter Bindungsziele in der Erforschung kleinmolekularer Wirkstoffe bis zur Entwicklung stabiler Biotherapeutika.

Bei den Mikrokalorimetern gibt es zwei Gerätetypen: Isothermale Titrationskalorimetriegeräte (ITC) und dynamische Differenzkalorimetriegeräte (DSC).    

Malvern Panalytical Mikrokalorimeter

Wir bieten die Mikrokalorimeter MicroCal PEAQ-ITC und MicroCal PEAQ-DSC an. MicroCal ist der führende Anbieter von Mikrokalorimetern für Biowissenschaften und Wirkstoffforschung und -entwicklung und stellt diese Geräte seit den 1970er Jahren her. Die Mikrokalorimeter MicroCal PEAQ-ITC und MicroCal PEAQ-DSC sind präzise gefertigte Geräte für die empfindliche Wärmeerkennung und zeichnen sich durch einfache Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit aus. Alle MicroCal Mikrokalorimeter werden mit einer hochentwickelten Gerätesteuerung und Datenanalysesoftware geliefert.