Pulverlacke sind Pulverpolymere mit einer Partikelgröße im Bereich von 30 bis 50 µm. Diese Art von Beschichtung wird für gewöhnlich elektrostatisch als ein rieselfähiges Trockenpulver aufgebracht und dann erhitzt, um zu verlaufen und anschließend auszuhärten. Diese Beschichtungsmaterialien können thermoplastische oder duroplastische Polymere sein.

Pulverlack-Oberflächen haben viele Vorteile. Pulverlacke setzen nahezu keine flüchtigen organischen Verbindungen frei. Pulverlacke erzeugen eine weit dickere Beschichtung als konventionelle Flüssigkeitsbeschichtungen, ohne zu verlaufen oder abzulaufen. Außerdem sind Pulverlacke sehr effizient, und überschüssig aufgesprühtes Material während des Vorgangs kann recycelt werden, sodass kein Abfall anfällt.

Die Linie der benutzerfreundlichen Geräte von Malvern zur Messung von Partikelgröße, Zetapotenzial, rheologischen Eigenschaften sowie zur Bildanalyse kann für die Untersuchung von Pulverlacken eingesetzt werden. Diese Systeme und unser Branchen- und Anwendungs-Know-how unterstützen Sie bei folgenden Aufgaben:

  • Charakterisieren der Partikelgröße und Polydispersität der Pulverlacke.
  • Abbilden der Partikelgröße und der Partikelform des Pulverlacks.
  • Bestimmen der Ladung der Pulverlackmaterialien.
  • Bestimmen von Viskositätsanomalien, die die Möglichkeit von Defekten in Form von Nadelstichen (pinhole defects) beeinflussen.
  • Rheologische Messungen zum Charakterisieren von Materialfluss und Aushärtung der Beschichtung.